Ausstellungen


Kachina
Pueblokunst im Kontext

13. Dezember 2015 - verlängert bis 5. Juni 2016



Kachina ist die Sammlungsbezeichnung für die weltbekannten, farbenfrohen Holzfiguren der Pueblos im Südwesten der USA. Sie sind die Miniaturausgaben der Götter, Geister und Helden, die im Jahreszyklus der Pueblos eine zentrale Rolle spielen und bei Festlichkeiten durch die Maskentänzer dargestellt werden. Obwohl die sogenannten Kachina-Püppchen weder sakrale Skulptur noch didaktisches Instrument sind, haben sie sich bis heute einen festen Platz im Jahresablauf der meisten Pueblogruppen bewahrt. Nach wie vor werden sie in einem Detailreichtum gefertigt, der sie in ihrer expressiv Formensprache zu begehrten Sammlerobjekten dies- und jenseits des Atlantiks machen.

Im Fokus der Ausstellung liegen neben historischen Fotografien und den zahlreichen Keramiken indianischer Künstler die mehr als 30 Kachinas der Pueblogruppen Hopi und Zuni aus den eigenen Beständen der von Portheim-Stiftung.

(Mitschnitt des swr2 Beitrages. Der Beitrag wurde am Samstag, 2.1.16 im swr2 Journal am Mittag gesendet.)

 



Einst gab es Rosengärten in
Afghanistan

17. Mai 2016 - 30. Juli 2017

„Vom Rosengarten zum Schlachtfeld“ titelte die FAZ zu ihrem Beitrag im Oktober 2015 über die Bundeswehr in Kunduz, in dem sie darauf verweist, dass zu den frühesten Erinnerungen der Soldaten der Rosengarten gehört, in dem sie ihr erstes Camp aufschlugen.
Was aber wissen wir über das Afghanistan der Rosengärten am Vorabend der von Krieg und Verwüstung geprägten Jahrzehnte, vor den Bildern von Mohnfeldern, Schützenpanzern und Kalaschnikows? Was über die Bewohner und ihre Lebensweise, was von der wechselvollen Geschichte in dem von grandiosen Landschaften geprägten Land?
Das Völkerkundemuseum vPST präsentiert aus seinen Sammlungen zahlreiche Objekte und Fotografien, die Einblicke in ein Afghanistan geben, das einst Sehnsuchtsort für Reisende war. Die Ausstellung stellt die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes am Hindukusch vor, ohne jedoch die aktuelle Situation aus den Augen zu verlieren.

Mit freundlicher Unterstützung von:




 

Völkerkundemuseum der J. & E. von Portheim-Stiftung Heidelberg


 

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