Ausstellungen


Einst gab es Rosengärten in
Afghanistan

17. Mai 2016 - 30. Juli 2017

„Vom Rosengarten zum Schlachtfeld“ titelte die FAZ zu ihrem Beitrag im Oktober 2015 über die Bundeswehr in Kunduz, in dem sie darauf verweist, dass zu den frühesten Erinnerungen der Soldaten der Rosengarten gehört, in dem sie ihr erstes Camp aufschlugen.
Was aber wissen wir über das Afghanistan der Rosengärten am Vorabend der von Krieg und Verwüstung geprägten Jahrzehnte, vor den Bildern von Mohnfeldern, Schützenpanzern und Kalaschnikows? Was über die Bewohner und ihre Lebensweise, was von der wechselvollen Geschichte in dem von grandiosen Landschaften geprägten Land?
Das Völkerkundemuseum vPST präsentiert aus seinen Sammlungen zahlreiche Objekte und Fotografien, die Einblicke in ein Afghanistan geben, das einst Sehnsuchtsort für Reisende war. Die Ausstellung stellt die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes am Hindukusch vor, ohne jedoch die aktuelle Situation aus den Augen zu verlieren.

Mit freundlicher Unterstützung von:




   

Bijin-e
Schöne Frauen im japanischen Farbholzschnitt

4. Dezember 2016 - verlängert bis 7. Mai 2017

Ob reiche Bürgerfrau oder Wäscherin, ob Geisha oder Kurtisane, im japanischen Farbholzschnitt werden sie alle voll Grazie und Eleganz inszeniert. Die bijin-e (Bilder schöner Frauen) sind eine Homage an die weibliche Schönheit.
Die Ausstellung widmet sich diesem Sujet des ukiyo-e und gewährt dem Betrachter anhand zahlreicher Farbholzschnitte aus den Sammlungen vPSt tiefere Einblicke in die fließenden Schönheitsideale und Modeströmungen der Edo-Zeit.


 
 

Schaufenster in ferne Welten

bis 22. Mai 2017

Einen kleinen Ausschnitt seiner reichhaltigen Sammlungen ist zurzeit im Foyer der Heidelberger Volksbank am Adenauerplatz zu sehen.
Als kleines Prelude präsentiert das Völkerkundemuseum vPSt hier mit einigen erlesenen Kostbarkeiten einen Vorgeschmack auf die aktuell laufenden Ausstellungen „Einst gab es Rosengärten in Afghanistan“ und „Bijin-e – Schöne Frauen im japanischen Farbholzschnitt“. Eine reich verzierte Kopfbedeckungen der Paschtunen und turkmenischenr Silberschmuck künden ebenso von der ethnischen Vielfallt und Reichhaltigkeit Afghanistans wie der farbenfrohe, usbekische Seidenmantel.
Fernöstliche Porzellankunst, aufwendiger Seidenbrokat und Schwarzlack sind Zeitzeugnisse von Schönheitsidealen, Mode und Lifestyle des Edo-zeitlichen Japans.
Aber auch die kleinteilige Inselwelt des pazifischen Ozeans ist in Anspielung auf die Sammlung außereuropäischer Boote vertreten. Mit ihrer strikten Ästhetik verblüffen sowohl ein Schmuckscheibe aus Muschelschale und Schildpatt von den Santa Cruz Inseln, wie auch eine Stabkarte, eine geniale Navigationshilfe der Seefahrer Mikronesiens.

 

Völkerkundemuseum der J. & E. von Portheim-Stiftung Heidelberg


 

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