Völkerkundemuseum der J. & E. von Portheim-Stiftung Heidelberg

   
 
   
  ausstellungen
   
  termine
   
  über uns
   
  freunde & förderer
   
  news
   
  kontakt
   
  links
   

 

DAS MUSEUMRückansicht MuseumRückansicht des Museum

Das Völkerkundemuseum im Palais Weimar geht auf das Jahr 1921 zurück; die erste Ausstellung war 1924 zu besichtigen.
Die Sammlungen des Museums umfassen Kunstwerke und ethnographische Objekte aus den Regionen Asien, Afrika und Ozeanien. In wechselnden Ausstellungen werden anhand ausgewählter Themen Aspekte zu Kunst und Kultur aus verschiedenen Regionen präsentiert. Informationen zu unseren aktuellen Ausstellungen finden Sie unter ausstellungen
In den 1980er Jahren wurde das Haupthaus durch einen modernen Annex erweitert. Die Dauerausstellung in unserem „Asmat-Haus“ gibt interessante Einblicke in die Kultur und Lebenswelt der Asmat, einer Ethnie in West-Neuguinea. In den Arkaden am Neckarmünzplatz ist die Bootssammlung des Museums zu sehen.

DIE JOSEFINE UND EDUARD VON PORTHEIM-STIFTUNG

Die J. & E. von Portheim-Stiftung wurde 1919 von Prof. Dr. Victor Goldschmidt gegründet. Victor Goldschmidt, aus wohlhabenden jüdischem Elternhaus stammend, war ein international renommierter Wissenschaftler, Forscher, Gelehrter und Sammler, und darüberhinaus außerordentlich großzügiger Mäzen. Bis zum 2. Weltkrieg unterhielt die Stiftung zusätzlich zum Museum eine Reihe von Forschungseinrichtungen.
Das Interesse an Wissenschaft und Kunst sowie seine kenntnisreiche und begeisterte Sammeltätigkeit teilte Victor Goldschmidt mit seiner ebenso kosmopolitischen wie gebildeten Gattin Leontine, geb. von Portheim. Seine umfangreichen Sammlungen bilden den Gründungsbestand des Museums. Das Museum befindet sich nach wie vor in der alleinigen Trägerschaft der Stiftung. Die dunklen Zeiten des Dritten Reiches haben Victor und Leontine nicht überlebt, und auch die Stiftung hat sie nicht unbeschadet überstanden.

DAS PALAIS WEIMARDeckenmalerei im Blauen Zimmer
Deckenmalerei im Blauen Zimmer

Das Palais Weimar, Sitz der Stiftung und des Museums, gehört zu den ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs. Anfang des 18. Jh. erbaut, blickt es auf eine interessante und wechselvolle Geschichte zurück. Benannt ist es nach seinem vorletzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen - Weimar - Eisenach, von dem es Victor Goldschmidt 1921 zur Unterbringung und Ausstellung der Museumssammlungen erwarb.

Hier finden Sie unter der Suchfunktion "Goldschmidt" mehr zu Victor Goldschmidts wissenschaftlichen Arbeiten.